Translationale Plattform HIV

Die Translationale Plattform HIV (TP-HIV) stellt Software, Protokolle und ein einheitliches Datenschutzkonzept zur Durchführung klinischer und epidemiologischer Studien für die thematische Translations-Einheit (TTU) HIV am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zur Verfügung.

Translationale Plattform HIV

Die TP-HIV basiert auf existierenden und zukünftigen Kohortenprojekten der teilnehmenden Klinken und Arztpraxen und somit auf deren Expertise und organisatorischen Strukturen. Die integrative Struktur der TP-HIV arbeitet im Verbund mit der nationalen HIV Kohorte des Robert-Koch-Institut (RKI) und schafft eine einheitliche Plattform zum Austausch von Biomaterialien und medizinischen Daten zwischen den teilnehmenden Klinken und Arztpraxen. Das RKI stellt die Datenbanksoftware für medizinische Daten (HiObs) bereit, welche an den DZIF Standorten integriert und mit Daten aus der ClinSurv-Kohorte ergänzt werden. Komplettiert wird die Datenbanksoftware durch die, am Standort Köln entwickelte, Software „HIV Engaged Research Technology“ (HEnRY). Mit Hilfe des Biobanken Tools HEnRY können Daten einfach und anwenderfreundlich in die Datenbank integriert werden. Darüber hinaus verfügt HEnRY über Biobankfunktionen für das Management von Proben und Aliquots. Der Datenaustausch wird durch ein harmonisiertes Ethik- und Datenschutzkonzept ermöglicht. Darüber hinaus bietet die TP-HIV Logistik und Technologie für die Integration externer Partner. Koordiniert wird die TP-HIV in der TTU HIV des DZIF am Standort Bonn-Köln. 
 
Grundsätzlich sollen alle an den Standorten der TTU HIV des DZIF behandelten Patienten mit einer HIV Infektion im Rahmen des vorliegenden Projektes aufgeklärt und um ihre schriftliche Einwilligung gebeten werden. An den weiteren teilnehmenden Kliniken und Arztpraxen können ebenfalls grundsätzlich alle Patienten an der TP-HIV teilnehmen, die Aktivitäten werden dort jedoch unter Umständen auf bestimmte Patientengruppen beschränkt. 
 
Das Ziel der TP-HIV ist es, durch eine Vereinheitlichung der Datenerfassung und die Erstellung einer gemeinsamen Kohortenarchitektur einen einfachen Austausch von Daten und Biomaterialien zwischen den Kooperationspartnern der TTU HIV zu gewährleisten und eine umfassende Patientenkohorte aufzubauen. Diese soll als Grundlage für zielgerichtete Studien dienen, deren Erkenntnisse der Versorgung und Behandlung von Patienten mit vergleichbarer Krankheitshistorie zugutekommen. Außerdem soll mit Hilfe der gemeinsamen Plattform die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Kooperationspartnern und den DZIF Standorten intensiviert und der Aufbau neuer nationaler und internationaler Partnerschaften gefördert werden.

Aktuelles aus der TP-HIV

Event

TP-HIV Workshop im Rahmen der Münchner Aids- und COVID-Tage

ABGESAGT


Im Rahmen der TP-HIV werden wir ein virtuelles Treffen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Ort und Zeit werden noch mitgeteilt.
Ein gemeinsames Treffen innerhalb der Münchner Aidstage ist geplant, um uns über aktuelle Forschungsvorhaben auszutauschen und weitere Projekte oder Kooperationen anzustoßen. Detaillierte Informationen und die Agenda folgen. Das vorläufige Programm der Veranstaltung ist unter dem folgenden Link abrufbar: sv-veranstaltungen.de

Folgt... Uhr - March 24, 2022


Kooperationen und Partnerschaft

AG ID Cohorts

Sponsor
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Deutsches Zentrum

für Infektionsforschung

Kontakt

Melanie Stecher

E-Mail: melanie.stecher@uk-koeln.de

Telefon: +49 221 478 869 77

Detusches Zentrum für Infektionsforschung

Melanie Stecher

E-Mail: melanie.stecher@uk-koeln.de

Telefon: +49 0221 478 97347

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